Notenschlüssel

Notenschlüssel
Notenschlüssel. Violinschlüssel

Der erste Eintrag bzw. das erste Zeichen in einer Notenzeile ist der Notenschlüssel. Über den Notenschlüssel wird die jeweilige Tonhöhe festgelegt. Am meisten verwendet werden vier Notenschlüssel: Bassschlüssel, Tenorschlüssel, Altschlüssel und Violinschlüssel. Jeder dieser Schlüssel lässt die Noten auf den Notenlinien und damit die Töne in verschiedene Tonlagen verschieben.

Warum verschiedene Notenschlüssel?

Für Stimmen und Instrumente sind unterschiedliche Notenschlüssel zu gebrauchen. Ein Kontrabass bringt tiefere Töne als eine Violine, ein Trompete höhere Töne als eine Tuba und so weiter, beide Spieler lesen jedoch ihre Noten aus der einen Notenzeile mit 5 Linien. Da diese Notenlinien so begrenzt sind werden die Töne erst über den Notenschlüssel passend zur Tonlage transponiert (=Übertragung eines Tons in eine andere Tonart).

Der Notenschlüssel legt den Bezugston fest

Zu jedem der einzelnen Notenschlüssel gibt es einen Bezugston, der auf eine bestimmte Notenlinie festgesetzt wird. So hat der Violinschlüssel das g als Referenzton, das auf der zweiten Notenlinie geschrieben wird. Beim Alt-Schlüssel wird das c auf der dritten Linien festgelegt, beim Tenorschlüssel das c auf der vierten Linie und beim Bassschlüssel das f auf die von unten gezählte vierte Linie. Violin- und Bassschlüssel sind die bei Musiknoten am häufigsten verwendeten.

Sonderformen bei Notenschlüssel

Gitarren Griffbrett
Bei Gitarren-Noten beschreibt der Tabulator auf welchem Bund die Noten gespielt werden.

Ein Besonderheit stellt ein Notenschlüssel dar, der oben oder unten mit einer kleinen „8“ versehen ist. In diesem Fall wird die Tonhöhe um eine ganze Oktave versetzt. Eine unübersichtliche Darstellung von mehr als fünf Notenlinien wird dadurch vermieden.

Noten für Gitarre kommen meist ohne einen der Notenschlüssel aus, da hier mit sogenannten Tabulatoren gearbeitet wird.